Lost in space, so fühlt sich sicher mancher Mann, wenn er es abends mal wieder nicht schafft, Handy, Tablet oder Laptop zur Seite zu legen. Nur noch schnell die Welt retten mit posts bei fb, tw oder instagram? Sind wir zuviel online, was ist das richtige Maß? Es gibt sogar einige, die sich die ganze digitale, mit Datenfallstricken durchzogene Welt einfach komplett sparen - und damit auch eine Menge Stress und Ärger. Und es gibt natürlich Männer, die die vielen Erleichterungen und Vorteile dauerhafter Vernetzung absolut schätzen, damit ihre Effektivität und Kommunikation verbessern.

Einzig richtiger Ansatz könnte sein, sich nur jeden ersten Montag im Monat um 20.00 zum Coma-Call einzuloggen und die eigenen Empfindungen mit anderen zu reflektieren.
Genau das wollen wir tun. Also, was steckt für DICH als Person, als Mann, dahinter? Wie gelingt es dir, dich abzugrenzen oder auch nicht, wenn es um digitale Erreichbarkeit oder das Abtauchen in Spielewelten geht? Digital Native vs. Lost in Reality, trifft das zu?

Montag 9:30: Ich komme ins Büro und das Telefon klingelt. Ein Mann ruft an und gibt an von häuslicher Gewalt betroffen zu sein. Er sagt er wird zuhause pausenlos angeschrieben und mit wüsten Beleidigungen Tag für Tag fertiggemacht. Er sagt, dass gehe schon so seit Jahren und er hält es nicht mehr aus. Auch sagt er, dass er nicht mehr weiß was er machen soll und sich schon an sämtliche Beratungsstellen gewandt hat, welche ihm bisher nicht weiterhelfen konnten aber unsere Nummer vermittelt haben. Da ich Nachmittags noch keinen Termin habe, biete ich ihm einen Beratungstermin am frühen Nachmittag an.

Das Projekt papada bleibt weiterhin für sie erreichbar.

Vaterschaft, Familiäre Krisen, herausforderndes Verhalten der Kinder, Gewalt in der Erziehung, Gewalt in der Partnerschaft...
Für Beratungen, telefonisch, Zoom, Live nach Absprache: https://www.mnw-dd.de/117.html

Besonders hinweisen möchte wir auf die Vätersprechstunde online 21.02. 15-16:30
Jeden 3. Montag im Monat 15:30-16:30 Uhr (ohne Voranmeldung)
https://zoom.us/j/93744278566?pwd=TU52SnBuY3A1elFPUEFGc0hQMDR4dz09

Mögliche Themen:
- Vater Sein reflektieren, Work Life Balance, Vereinbarkeit Familie und Beruf
- Umgang mit dem Kind, gewaltfreie Erziehung
- Konflikte in der Beziehung und Sexualität produktiv lösen
- Hilfe bei Trennung, Scheidung erhalten
- Werdende Väter, die männliche Rolle bei der Geburt und in Schwangerschaft
- Arbeit mit Vätern (für Multiplikator*innen)
- Gesundheit, körperlich und psychisch

Broschüre zum Familienrecht kostenlos zum Download.
Urheber Rechtsanwalt Dr. Youssef Moussa.

Das vorliegende Dokument fasst die Ergebnisse aus über 10 Jahren kostenlose Rechtsberatung beim Männernetzwerk Dresden zusammen und beantwortet Fragen zu Rechten und Pflichten rund um Trennung, Scheidung, Unterhalt.

Diese PDF darf für nur private Zwecke zur Verfügung genutzt werden eine weitere Veröffentlichung ist urheberrechtlich nicht gewünscht.

Download des PDF hier: https://www.mnw-dd.de/files/maennernetzwerk/uploads/broschuere_familienrecht%20(3).pdf'

Rechtsberatung beim Männernetzwerk Dresden: https://www.mnw-dd.de/rechtsberatung.html
Projekt p3-Sozial, Beratung für erwerbslose, offene Angebote uvm.: https://www.mnw-dd.de/p3-sozial.html
Projekt Männerberatung für alle Männer: https://www.mnw-dd.de/maennerberatung.html

Ca. 45 Teilnehmer*innen aus verschiedenen Handlungsfeldern der Kinder- und Jugendhilfe gingen im Rahmen der Veranstaltung der Frage nach, wie sich dem Thema Gewalt durch Jungen* pädagogisch begegnen lässt. Die große Resonanz auf den Workshop deutet darauf hin, dass viele Fachkräfte in der Praxis häufig mit aggressivem bzw. gewaltsamen Handeln von Jungen* konfrontiert sind. Aus der Erfahrung der Fachstelle Jungenarbeit gibt es einen großen „Hunger“ nach Methoden, was wiederum auf eine Not hinweist, sich dem Thema irgendwie stellen zu müssen. Dem steht wiederum gegenüber, dass es auf Gewalthandeln von Jungen* keine Patentlösungen gibt, sondern sehr differenzierte Lösungen braucht, die abhängig vom Kontext und den Rahmenbedingungen in und mit den Einrichtungen erarbeitet werden müssen.